Vamos a Cuba

Kuba ist ein Unikat – eine Insel, auf der seit der Landung von
Christopher Columbus unzählige herausragende Ereignisse stattfanden und
doch so viel über Jahre unverändert geblieben ist. Gemangelt hat es den
Kubanern schon immer an vielen Dingen – außer an Rum, Zigarren und
Revolutionen. Doch was gleich blieb, ist die Hoffnung, dass hinter der
nächsten wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Änderung dann doch
noch die eigene persönliche Unabhängigkeit in den Startlöchern steckt.

Bis dahin machen es sich die Kubaner gemütlich. Einfallsreichtum ist
eine bei jedem Kubaner angeborene Fähigkeit. Was aufgrund des Embargos
nicht gekauft werden kann, wird geflickt, was nicht vorhanden ist, wird
ersetzt. Und so kam es in der Vergangenheit schon vor, dass die
Schuhcreme die Wimperntusche und Avocadobutter die Gesichtscreme
ersetzte. Zweifelsfrei eine interessante Kombination.

Über Kuba könnte man so vieles schreiben und doch würde man vom Wind,
der die Geschichten über das Land trägt, immer nur einen sanften Hauch
einfangen können.

Dennoch will ich sie euch nicht vorenthalten, diese ständige Brise des
kubanischen Abenteuers. Die Reise wird in Havanna starten, der Stadt
zwischen Verfall und Pomp, zwischen Aufbruch und Niedergang, deren
Facetten die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ganz im Kontrast der
nächsten Station, den grünen Tabakfeldern in der Region Pinar del Rio.

Eine Region, in denen die Menschen noch Pferdekutschen zur Fortbewegung
nutzen und es leichter ist, sich selbst ein auf der Straße
herumlaufendes Hähnchen, Schwein oder eine Ziege zu fangen als den
nächsten Supermarkt zu finden. Nach ein paar Ausflügen ans Meer und der
Besichtigung einer Tabakfabrik werden wir über Havanna weiter in
Richtung Peninsula de Zabata fahren, wo es mehr Krokodile gibt als
Menschen, weiter in die Schweinebucht und anschließend nach Trinidad und
als Finale auf eine Insel in den Jadirnes del Rei, den Gärten des
Königs – einer Inselgruppe einmaliger Schönheit.

Wir werden da sein, wo Orte uns faszinieren und Menschen uns begeistern.

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One thought on “Vamos a Cuba

  1. Wünsch euch ganz viel Spaß und immer schön viel Zimt auf die Pina Colada streuen. Freu mich schon auf Bilder und wir sehen uns dann im Mai.

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