Hoi An, a town like no other (english text below)

Hoi An, ein paar hundert Kilometer südlich von Hanoi gelegen. Eine Stadt wie ein Kaufhaus. Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so viele Schneidergeschäfte auf einem Platz gesehen. Man könnte jetzt meinen da sind 10 oder 20. Aber nein. Es sind hunderte. Es scheint mir, dass es in Hoi An mehr Schneidereien gibt als ein Elefant Bananen zum Frühstück essen kann. Und ihr wisst wieviel der schafft! Es ist unvorstellbar. Wenn man nicht dort war, glaubt man es nicht. Jeder BWL-Student würde die Hände über dem Kopf DSC01109zusammen schlagen. Ist es wirtschaftlich wenn jeder Tourist in der Stadt seinen eigenen Laden bekommt? Nein, aber zuvorkommend, denkt sich der Vietnamese und schneidert, kocht, bäckt. Dem ist es nämlich egal wenn er mal einen Tag nichts verkauft. Da so ein Geschäft gleichzeitig Kindergarten, Esszimmer, Café und Schlafzimmer ist kann man die Flaute aussitzen. Insgeheim glaube ich, wurde den Leuten erzählt, dass bald der große Touristenstrom kommt und drum haben sie sich schon mal vorbereitet. Sie mussten sich schon immer vorbereiten. Erst auf die Chinesen, dann auf die Franzosen, die Amerikaner und jetzt auf die Touristen. Vorbereitung ist ihr Metier, da sind sie Experten. Die Stadt hat viele wunderschöne Gässchen und es gibt sogar ein Mopedfahrverbot in der Innenstadt zu bestimmten Zeiten. Ein Traum! Die Touristenmassen werden also kommen. Bis sie da sind, wird gekämpft. Um Aufmerksamkeit. Schlendert man am Strand entlang und wird von den Restaurantbesitzerinnen entdeckt geht der Spurt los. Hektisch winkend und mit Zurufen wird auf den potentiellen Kunden zugelaufen. Wer das erlebt hat weiß: “Usain Bolt ist ne Schlaftablette”. Meistens kann sich dann eine Frau freuen und die andere geht mit gesenktem Kopf zurück. Macht aber nix, denn der nächste Sprint ist sicher. Und wenn nicht? Na dann ist da ja noch die Holzpritsche mit der Reismatte im Nebenraum. Gute Nacht!

Hoi An, located a few hundred miles south of Hanoi. A town like a shopping mall. I´ve never seen so many tailor shops in my life. Now you will assume that there are ten or twenty. But no, there are hundreds of them. There seems to be more tailors in Hoi An that a elephant can eat bananas for breakfast. And you know how much he can guzzle! It is unbelievable. If you haven´t been there, you are not able to imagine that. Every business-student would throw his hands up in horror. Is it economic to get every tourist his own shop? “No, but obliging!”, the Vietnamese thinks and starts tailoring, baking, cooking, selling… DSC01113
It is no trouble for the Vietnamese shopowner if there are no sales at one day because this stores are kindergarten, kitchen, sleeping-room and café at the same time. They can wait. Secretly, I think, somebody told them, that mass of tourists will come in a few days. And so they started preparing. They have been always preparing. First for the Chinese, then the French, then the Americans. That´s their metier, they are experts. The city has a lot of nice, old buildings, romantic little streets and indeed a partly driving-ban for motorcycles. That´s great. For sure, the tourists-invasion will come. And until this day, it´s a fight for attention. If you walk along the beach and you get seen by restaurant owners, they will start sprinting towards you. Frantic motioning. If you see this, you know: “Usain Bolt is a sleeping pill!” Most of the time, there is a lucky and a unlucky ending. Just one can get the customer. But that doesn´t matter. The next run is for sure. And if it takes some time – let´s remember the wooden-lounger with the rice-mat. Good night!

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