Der Elefant und die Bananen

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Also Bananen gibt es hier viele. Und Elefanten gibt es auch sehr viele. Zum Glück gibt es hier aber mehr Bananen als Elefanten, denn wenn man sieht wieviele Bananen so ein Rüsseltier frisst, da kanns einem schon ganz wehleidig ums Herz werden mit den kleinen gelben Früchtchen, die würden da ratzifatz aussterben wenn sie nicht so viele wären. Von den Bananen die ich im Jahr esse, würde ein Elefant niemals nicht einen Tag satt werden. Klar, jetzt denkt ihr euch, das kann nicht sein, du verspeist ja im Jahr locker 300 Bananen.DSC00488

Aber 300 Bananen, die frisst so ein Elefant zum Frühstück.

Ohne Probleme. Hab ich selbst gesehen. Wenn er richtig Hunger hat, dann schält er sie nicht mal ab. Ist dem egal, dem Tröterich, der frisst sie im Ganzen. Deswegen ist das auch so ein Problem, wenn man mit dem Elefanten durch den Dschungel reitet. Denn wehe wenn der eine Banane sieht. Oh oh oh. Dann gibt´s kein Halten mehr.
Man muss natürlich sagen, dass der Elefant und ich sozusagen im Wettstreit stehen wenn er und ich eine Banane erblicken. Darum habe ich ihm gleich zu Beginn eine Staude mitgebracht. So als kleines Friedensangebot. Denn mit nem Elefanten um eine Banane kämpfen, das ist kein Spaß, wenn der einmal mit dem Hintern wackelt, landest du auf der nächsten Dattelpalme.

Und so hat ihm das auch ganz gut gefallen, eine Banane für mich, eine für ihn – da konnt er schon ne Weile mithalten. Irgendwann wollt ich nicht mehr, da hab ich ihm den Rest gegeben, weil is ja auch blöd, was mitzubringen und dann die Hälfte selbst zu vermampfen.

Naja und dann sind wir eben durch den Dschungel gewandert, weil, wenn ich mich da jetzt drauf gesetzt hätt, so voll wie ich von den Bananen war, da wär der glatt zusmmen gebrochen. Und des wär weder für mich noch für ihn ein Spaß gewesen.

Beim Wasserloch wurds a bisserl kritisch, da musst ich ihn am Rüssel nehmen. Sonst hat ja nix mehr rausgeschaut. Dafür hat er mir dann im Schlammloch gezeigt wie man das richtig macht mit der Trompete. Danach hab ich ausgesehen wie ein Maulwurf im Monsun, aber was solls. Andere zahlen viel Geld für ne Kaltmoorpackung und mein Freund der Elefant machts kostenlos.

Zusammengefasst lässt sich sagen, hat uns der Ausflug beiden sehr gut gefallen, ich hab dem Grauen ein paar Bananen dort gelassen, vielleicht wächst er dann auch noch ein Stück.

Törööö.

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3 thoughts on “Der Elefant und die Bananen

  1. Du und der Elefant… Sehr schön… Ihr habt quasi über die Bananen philosophiert wie manche Menschen über Wein… ;)
    Und wie war des jetzt nochmal mit der Trompete??! :-D

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